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Zukunftsforum: Junger Arbeitsmarkt

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Anlässlich des best career MaturantInnen-Guide 2021 lud career Institut & Verlag von 15. bis 17. März 2021 zum Zukunftsforum: Junger Arbeitsmarkt ein. Das digitale Zukunftsforum brachte verschiedene Stakeholder zusammen, die sich mit den Karrierechancen von jungen Erwachsenen auseinandersetzen, um einerseits Wertschätzung dafür auszudrücken, andererseits um der Jugend und den Bildungsverantwortlichen die Möglichkeit zu bieten, ExpertInnen ihre brennenden Fragen zu stellen.

Warum? 

Corona hat zu erschwerten Arbeitsmarkt- und Berufseinstiegsbedingungen geführt, auch im Bildungswesen gab es starke Einschränkungen. Dies führt/e zu Unsicherheit und offenen Fragen.
Durch drei unabhängige anonyme Umfragen unter Oberstufen-SchülerInnen, SchülerInnen- und BildungsberaterInnen sowie HR-ExpertInnen zeichnete career Institut & Verlag ein aktuelles Stimmungsbild, auf das die Gäste Bezug nehmen und eingehen konnten. Konkrete Fragen der Zielgruppe rundeten die inhaltliche Grundlage ab.

Die Quintessenz 

Maturierende 2021 sind mit Sicherheit keine „Lost Generation“, dennoch blicken sie auf eine Zeit voller Umstellungen, Herausforderungen und Veränderungen zurück. Wir tragen eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, ihnen die Vorteile dieser Erfahrung zu verdeutlichen und die nötigen Stützen zu bieten, um langfristige Negativ-Wirkungen zu verhindern.
Mut statt Angst machen! Motivation statt Resignation!

Weiterführende Informationen finden Sie in in der Pressemitteilung und im Umfragenüberblick.

ExpertInnen am Wort

„Wir haben schon im Sommer 2020 gesehen, dass sich Lockerungen bei den Pandemiemaßnahmen positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken.“

Generalsekretärin BMA
Mag. Eva Landrichtinger

Überzeugen kann man im digitalen Bewerbungsgespräch genauso wie im persönlichen Bewerbungsgespräch. Wichtig ist: bereite dich gut darauf vor, sei authentisch und zeig uns vor allem dein Interesse und deine Motivation.

Julia Spiessberger
Associate Manager HR Verkauf
Peek & Cloppenburg

“Ich möchte auf die steigende Bedeutung von Interdisziplinarität und Soft bzw. Social Skills hinweisen.”

René Sturm
Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS

“Wir glauben nicht an eine Lost Generation oder daran, dass es keine Jobs gibt. Besser noch: Wir wissen, dass es nicht so ist!”

Recruiting-Team BRZ

„BerufseinsteigerInnen sollten bei der Bewerbung anschaulich vermitteln, wo sie ihre Fähigkeiten bereits einsetzen konnten.“

Mag. Agnes Koller
Studienleitung
career Institut & Verlag

“Wir bei EY haben viele Positionen, die sich speziell an BerufseinsteigerInnen wie AbsolventInnen einer Uni/FH oder MaturantInnen richten.”

Claudia Maikisch
Head of Human Recources
EY

„Ich denke sogar, einige Aspekte des Distanzunterrichts sollten und werden uns erhalten bleiben.“

Antony Grünsteidl
Bundesobmann
Schülerunion

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Mein persönlicher Tipp an MaturantInnen: Die eigenen Kompetenzen und Potenziale kennen und ein hohes Maß an Bereitwilligkeit zu kontinuierlicher Weiterbildung mitbringen. Ganz im Sinne unseres WIFI Mottos “Lern dich weiter”  ermöglichen zielgerichtete Weiterbildungsangebote den Berufseinstieg und unterstützen dabei, die bevorstehende Karriere voranzutreiben. Gerade jetzt eröffnen sich Chancen in vielen Bereichen – von Automatisierung bis Umwelt: Quer durch alle Branchen werden ProjektmanagerInnen inklusive Zertifizierung gesucht. Ob Potenzialanalyse oder die richtige Kursauswahl: Unsere WIFI BildungsexpertInnen unterstützen Sie gerne dabei!

Mag.a Tatjana Baborek
Institutsleiterin WIFI Österreich
www.wifi.at

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Einige von euch werden den bisherigen Generationen bezüglich der folgenden Schlüsselkompetenzen für die Berufswelt voraus sein: Zielorientierung, Flexibilität, Medienkompetenz und sozial-kommunikative Kompetenzen (Moderation, Präsentation)!

Mag. Andreas Breitegger
Landeskoordinator für Schüler/innen- und Bildungsberatung in NÖ
Direktor am BORG Deutsch-Wagram

Jugendliche gut auszubilden, ist ein zentrales Ziel der österreichischen Arbeitsmarktpolitik. Die Bundesverwaltung bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Ausbildung im Beruf, ein Nachholen von Bildungsabschlüssen und den Erwerb von ergänzenden Qualifikationen, die wiederum für Aufstiegschancen in der beruflichen Laufbahn bereiten.

Im Bundesministerium für Inneres mit seiner nahezu vierzig tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfassenden Belegschaft und einem sehr breiten Spektrum an Aufgabenstellungen finden sich diese Möglichkeiten logischerweise sehr gut repräsentiert.

Vom Lehrberuf angefangen bis zur akademischen Qualifikation, vom klassischen Einstieg in den Polizeiberuf, der viele Stufen an Jobkarriere bietet, über ein Praktikum während der Mittelschulphase oder über Kooperationsmodelle mit Fachhochschulen bis zu geplanten Nachwuchsführungskräfteprogrammen spannt das Innenressort einen großen Bogen, der in seiner Breite gleichermaßen einem Arbeitsmarkt per se entspricht.

Der sehr hohe Anteil an Bewerbungen mit Matura, die lange Zeit als Qualifikation vor allem für die Sicherheitsverwaltung gegolten hat, nun auch im Polizeiberuf zeigt die Attraktivität dieses Berufsbildes. Die hohe demographische Dynamik und der laufende Aufbau der Exekutive werden auch in den kommenden Jahren große Chancen für die Jugend im Bereich des Innenressorts eröffnen.

MR MMag. Helgar Thomic-Sutterlüti
Bundesministerium für Inneres

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(c) Interviews Aufnahme und Schnitt: Niklas Thiede